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Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln

Das Umwelt- und Naturschutzamt wehrt Gefahren ab. Es kontrolliert und interveniert, wo gesundheitsgefährdende Umwelteinflüsse auftreten.

 

Es bewahrt, wo es innerstädtischer Natur „an den Kragen“ gehen soll, indem es begutachtet und Genehmigungen entweder erteilt oder aufgrund gesetzlicher Vorgaben zum Baum- und Artenschutz versagt.

 

Es fördert, indem es natürliche Zustände wieder herstellt. Durch seine Öffentlichkeitsarbeit wirkt es darauf hin, dass sich bei den Bürgern immer mehr ein Bewusstsein für den Wert von Natur auch und gerade innerhalb der Stadt entwickelt.

Natürlich mit uns.

Grundsätzlich ist das Ziel des Umwelt- und Naturschutzamtes Neukölln, gesundheitsgefährdende Umwelteinflüsse zu reduzieren, die natürliche Umwelt zu schützen und Ökosysteme aufrechtzuerhalten. Dafür setzen wir uns ein. Tag für Tag. Den Rahmen unserer Tätigkeiten bilden dabei die gesetzlichen Vorgaben.

 

Ob anlagenbezogener Umweltschutz, Natur- und Artenschutz oder Boden- und Grundwasserschutz, die Aufgaben des Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln sind vielfältig.

Foto: Agentur elsweyer+hoffmann/ Max Schwarzlose
Foto: Agentur elsweyer+hoffmann/ Max Schwarzlose

Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner!

 

Seit dem 25.1.2017 bin ich Ihr Stadtrat für Umwelt und Natur in Neukölln.
Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz den Grundgedanken vorstellen, aus dem heraus ich das Umwelt- und Naturschutzamt leite:

Stadt und Natur erscheinen zunächst als unauflöslicher Gegensatz zueinander. Natur ist das Ursprüngliche. Stadt dagegen ist das vom Menschen Erschaffene, hoch verdichtete menschliche Siedlung im Großformat. Wo das eine ist, kann das andere nicht sein.

 

Aber so ist es nicht! Denn Natur bedeutet Lebensgrundlage für den Menschen, nicht nur insofern, als der Mensch aus ihr seine Nahrung bezieht, sondern viel umfassender: Natur ist der Raum, INNERHALB dessen der Mensch sein kulturelles Leben entfaltet. In dem Moment, in dem Natur als RAUM, INNERHALB dessen der Mensch lebt, vergessen oder gar verlassen wird, wird sein kulturelles Leben unmöglich.
Deswegen tun wir gut daran, Natur als unsere Um-welt, wie es so treffend heißt, zu schützen.

 

Aber Natur ist nicht nur außerhalb der Stadt schützenswert. Sie ist auch innerhalb der Stadt von Bedeutung. Dort nicht so sehr um der Ernährung willen, sondern vielmehr aus ästhetisch-atmosphärischen Gründen.

Es ist seit langem sattsam bekannt, wie ungeheuer negativ sich die Vernachlässigung innerstädtischen Grüns und weitgehendes Fehlen von Fauna auf das Befinden von Städtern auswirkt.

 

Natürlich gewährt Urbanität eine ganz eigene Lebensqualität. Aber kein noch so hohes kulturelles Angebot, keine noch so dichte soziale Struktur führt daran vorbei, dass eine Stadt ohne Natur in ihr selbst zu einer krank machenden Wohnwüste aus Stein, Stahl, Beton und Glas wird. Wollen wir wahrhaft urbane Lebensqualität, bedarf es auch innerhalb der Stadt der atmosphärischen und binnenklimatischen Wirkung von Natur! Innerstädtische Biotope, Natur- und Artenschutz und urbane Lebensqualität sind untrennbar miteinander verbunden. Denn Grün-, Frei-, und Naturflächen sind als Lebensräume für Flora und Fauna ebenso wie als Naherholungsgebiete entscheidender Bestandteil einer gesunden und lebenswerten Stadt. Es gibt keine dauerhafte urbane Lebensqualität ohne Natur auch innerhalb der Stadt!

 

In unserem Bezirk Neukölln ist gerade der Norden schon äußerst dicht besiedelt.
Und Berlin wächst in seiner ungebrochenen Attraktivität weiter. Daher ist es von größter Bedeutung zur Erhaltung von Lebensqualität, im Zuge des notwendigen Wohnungsneubaus (Verdichtung) bestehende Grün- und Freiflächen zu erhalten und sogar auch neu zu schaffen.

Zudem sind vor jedem Neubau Flächen auf Altlasten zu prüfen, um künftige Bewohner vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Schadstoffe zu schützen. Denn im gesamten Neuköllner Raum befinden sich kontaminierte Flächen. Und schließlich gilt es, durch regelmäßige Kontrolle der Umweltauflagen gegenüber gewerblichen und industriellen Anlagen fortlaufend den Anspruch der Bürger auf eine gesunde Umwelt durchzusetzen.

 

Ein besonderes Anliegen ist mir auch, „Grüne Lernorte“ zu schaffen. Denn gerade in einem so dicht besiedelten und hoch urbanen Bezirk wie Neukölln ist es von größter Bedeutung, die immense Wichtigkeit von Klima- und Umweltschutz im Bewusstsein und Erleben der Bevölkerung zu verankern.

 

 

Ihr Stadtrat für Umwelt und Natur in Neukölln

Bernward Eberenz

Foto: Agentur elsweyer+hoffmann
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