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Stadt & Natur – Fortsetzung der Ausstellungsreihe

 

Es gibt neue Termine:

➜  24.09. – 06.11.2017
U.F.O. – Unbekannnte Flugobjekte in der Natur
Ausstellungseröffnung: 24.09.2017 um 9:30 Uhr, im Rahmen der Messe und Amtseinführung des neuen Pfarrers Herrn Dr. Reinhard Kees in der Genezarethkirche am Herrfurthplatz.

„Der menschliche Traum vom Fliegen ist alt. Wer kennte nicht die Geschichte von Dädalus und Ikarus? Wer hat nicht schon mal gehört von den kühnen Skizzen Leonardo da Vincis für Flugobjekte?
In der Natur finden sich die verschiedensten Formen des Fluges. Und indem der Mensch sie studierte, lernte er auf gewisse Weise von der Natur, wie er sich selbst in die Lüfte erheben kann.
Die Ausstellung ´U.F.O. – Unbekannte Flugobjekte in der Natur` widmet sich dem Thema Flug und Fliegen in der Natur und was sich der Mensch dort abgeschaut hat. Sie bietet auf diese Weise zum einen Einblick in die Vielgestaltigkeit, in der die Natur uns das Fliegen darbietet; zum anderen bietet sie uns einen Einblick in die Beziehung zwischen Natur und Kultur, die diese Ausstellungsreihe unter verschiedensten Aspekten beleuchten möchte.
Ich freue mich, dass diese Ausstellungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Freilandlabor Britz und der Genezarethgemeinde ihre Fortsetzung finden kann.“

Bernward Eberenz, Stadtrat für Umwelt und Natur in Neukölln

 


➜  05.10. – 25.10.2017

Biodiversität auf Friedhöfen
und
Vögel der Jahre 2014 und 2015
Ausstellungseröffnung: 05.10.2017 um 16:00 Uhr im Foyer der BVV-Neukölln.

„Friedhöfe sind vor allem Orte zur Bestattung und des Gedenkens. Sie dienen aber auch der  Erholung der Besucher und gleichsam nebenbei sind sie auch noch wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, besonders in der Großstadt.
Mit der Ausstellung „Friedhöfe: Räume innerstädtischer Biodiversität“ in Verbindung mit der Ausstellung zum Habicht und Grünspecht möchte das Umwelt und Naturschutzamt Neukölln in Zusammenarbeit mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und dem NABU Interesse am “Lebensraum Friedhof” wecken und dazu anregen, den Gedanken des Naturschutzes stärker als bisher in der Gestaltung und Pflege von Friedhöfen zu berücksichtigen.
Friedhöfe müssen deshalb nicht gleich in Naturschutzgebiete umgewandelt werden. Aber es spricht doch viel für die Erhaltung alter Bäume und den Schutz der dort sich entwickelnden Flora und Fauna.

Habicht und Grünspecht waren die Vögel der Jahre 2014 und 2015. Und gerade auch für sie bilden innerstädtische Friedhöfe einen unverzichtbaren Lebensraum.
Wendig, scharfsichtig, aber sehr scheu, ist der Habicht in Berlin ein typischer Bewohner alter Friedhöfe. Dort bleibt er weitgehend ungestört, die wenigen Besucher verhalten sich ruhig, Hunde werden an der Leine geführt. Er findet dort die Ruhe, die er braucht, um sich fortzupflanzen und seine Nahrung zu erjagen. Hecken und Gebüsche bieten ihm bei der bodennahen Jagd Deckung, die hohen Bäume sind Standort für die Jungenaufzucht.
Besondere Merkmale des Grünspechtes sind: Grünes Federkleid, rote Kappe, schwarze „Augenmaske“ und ein lautes, helles Lachen. Als Ameisenliebhaber braucht er Rasen und Wiesen, als Höhlenbewohner alte Bäume. Friedhöfe bieten beides und sind damit ideale Lebensräume für den grünen Trommler.“

Bernward Eberenz, Stadtrat für Umwelt und Natur in Neukölln

 


Weitere Termine und Themen folgen!